Am Montag wurde von Bundesinnenminister Thomas de Maizière die aktuelle Polizeiliche Kriminalstatistik mit den Zahlen von 2015 in Berlin vorgestellt. Während das Niveau der Kriminalität auf dem des Vorjahres bleibt, nehmen Einbruchsdelikte wie in den Vorjahren weiter zu. Einbruchschutz bleibt ein virulentes Thema.
Einbruchschutz fängt bei den Gewohnheiten an
Der Leiter der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle Hamburg Stefan Meder riet auf sueddeutsche.de, die Wohnungs- und Haustür immer abzusperren, selbst wenn man nur kurz auf einen Sprung beim Nachbarn ist oder zum Kiosk nebenan geht. Geübte Einbrecher warten auf solche Gelegenheiten und können in wenigen Minuten großen Schaden anrichten. Beim Absperren ist immer darauf zu achten, den Schlüssel wenn möglich zweimal umzudrehen, damit der Schließzylinder komplett ausgefahren wird.
Man sollte sich zusätzlich überlegen, ob eine Nennung der Festnetznummer und Adresse in Telefonverzeichnissen nötig ist. Oft rufen Einbrecher vorher an, um zu prüfen, ob jemand zu Hause ist.
Grund zur Panik besteht keine, nehmen Sie das Problem trotzdem ernst. So lässt sich die wachsende Häufigkeit von Einbruchsdelikten am besten eindämmen.
Einbruchschutz sollte für jeden ein Thema sein
Mehr denn je gilt daher, auf Einbruchschutz zu achten. Der polizeilichen Initiative „Zuhause sicher“ zufolge werden vier Fünftel aller Einbrüche von Gelegenheitstätern verübt. Nur bei ca. 20 Prozent seien Profis am Werk. Trotzdem lassen sich ungesicherte Fenster und Türen mit einem einfachen Schraubenzieher und geübten Händen leicht öffnen. Über die existierenden Widerstandsklassen und bauliche Maßnahmen für den Einbruchschutz haben wir Sie schon informiert.
Geflüchtete spielen keine Rolle
Allem voran sei gesagt, dass die Befürchtung vieler, die Kriminalität würde sich durch die steigende Zahl der Geflüchteten verschlimmern, nicht erfüllt worden ist. Es gibt zwar eine Erhöhung der Zahl der Straftaten auf 6,33 Millionen (2014: 6,08), wofür aber ausländerrechtliche Fälle verantwortlich sind. Die bestehen hauptsächlich aus Asyl- und Aufenthaltsdelikten wie z. B. illegale Einreise. Ohne diese speziellen Fälle bleibt die Gesamtzahl relativ gleich.
Während die Einbruchsdelikte im letzten Jahr um fast 10 Prozent stiegen, ist die Aufklärungsrate in diesem Bereich mit 14,1 Prozent sehr gering. Es lassen sich daher auch kaum Aussagen über die Täter oder Tätergruppen treffen.
Berichte verzerren Wahrnehmung von Bandenkriminalität
Die medial wirksame Aussage, südosteuropäische Banden steckten hinter einer Vielzahl der Einbrüche, lässt sich nur dadurch erklären, dass sich unter den wenigen von der Polizei geschnappten Banden hauptsächlich solche befinden. Ein häufiges Motiv findet sich im Bereich der Beschaffungskriminalität, das nicht nur auf Drogen-, sondern immer häufiger auch auf Spielsüchtige zutrifft.
Keine Angst vor Einbrechern durch gründliche Vorsorge
Die Angst vor Einbrüchen kann bekämpft werden. Die Täter versuchen nur etwa 5 Minuten, in eine Wohnung einzubrechen. Meistens geben sie danach auf. Qualitativ hochwertige Sicherheitstechnik für Fenster und Türen sind daher immer noch der Wirksamste Einbruchschutz und geben Ihnen ein sicheres Gefühl.
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